Künstliche Intelligenz verspricht Effizienz und Innovation – doch was kostet ein KI-Projekt in der Realität? Für Schweizer Unternehmen ist eine ehrliche, transparente Kostenbetrachtung entscheidend, um den Nutzen und die Risiken richtig abzuschätzen.
Die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership, TCO) setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Dazu gehören die einmaligen Aufwände für die Konzeption und Entwicklung, Lizenz- oder Nutzungsgebühren für Software, Kosten für Hardware und Infrastruktur sowie laufende Ausgaben für Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung. In der Praxis variieren die Budgets stark: Kleinere Pilotprojekte starten oft ab 20’000 bis 50’000 CHF, während unternehmensweite Lösungen schnell sechsstellige Beträge erreichen können. Laut Bitkom-Studie 2025 investieren Schweizer Unternehmen im Durchschnitt 1,2% ihres Jahresumsatzes in Digitalisierungs- und KI-Projekte.
Wichtig ist, nicht nur die Anschaffungskosten zu betrachten, sondern auch die langfristigen Einsparungen und den erzielten Mehrwert. Ein Beispiel aus Dinnova-Projekten: Durch die Automatisierung der Rechnungsprüfung konnten die jährlichen Prozesskosten um rund 25% gesenkt werden. Auch bei digitalen Assistenten im Kundenservice zeigen sich nachhaltige Effekte – weniger Aufwand für Standardanfragen, schnellere Bearbeitung und höhere Kundenzufriedenheit.
Die Berechnung des Return on Investment (ROI) erfolgt am besten anhand konkreter Kennzahlen: Wie viel Zeit und Geld wird durch die KI-Lösung eingespart? Wie schnell amortisiert sich die Investition? Bei erfolgreichen Projekten liegt die Amortisationszeit oft zwischen 12 und 24 Monaten. Entscheidend ist, die Ziele und erwarteten Resultate vorab klar zu definieren und die Ergebnisse laufend zu messen.
Nicht zu unterschätzen sind die Kosten für Datenschutz, Sicherheit und Compliance. Gerade in der Schweiz müssen Unternehmen zusätzliche Aufwände für die Einhaltung von revDSG, DSGVO und EU AI Act einplanen – etwa für Audits, Dokumentation und Schulungen.
Fazit: Die Kosten für KI-Projekte sind so individuell wie die Unternehmen selbst. Transparenz, eine realistische Budgetplanung und die laufende Erfolgskontrolle sind die Basis für nachhaltigen Nutzen. Wer die Gesamtkosten im Blick behält und auf erfahrene Partner setzt, kann das Potenzial der künstlichen Intelligenz optimal ausschöpfen.
Weitere Praxisbeispiele und Referenzen finden Sie unter: www.dinnova.ch/unsere-projekte

