Mobile Webseite vs. mobile App: 10 ultimative Vorteile

Share article
Share on facebook
Share on linkedin
Share on twitter
Share on whatsapp

Arber Bullakaj

CEO
Read time: 7 Minuten

Mobile Webseite oder mobile App? Am Anfang beider war das Internet. Dieses eroberte seit seiner kommerziellen Einführung 1992 Desktops weltweit. War es anfangs als blosses Recherchetool für den universitären Gebrauch gedacht, wurde es bald auch im privaten Bereich genutzt. Unternehmen fokussierten sich daher auf die Optimierung ihrer Desktop Webseiten – um ihre Markenbekanntheit zu steigern oder Onlinehandel zu betreiben. Einige Jahre nach Einführung des Internets revolutionierte wiederum das Smartphone unsere Kommunikation und Informationsbeschaffung.

Mit seinem Release im Jahre 2007 schlug das iPhone Smartphone hohe Wellen, die bis heute nicht abebben. Stattdessen beschäftigen sich Unternehmen mit der Frage, wie sie ihre Online Präsenz für das Smartphone, aber auch andere mobile Endgeräte wie das Tablet, optimieren können. Das Surfen im Internet über besagte mobile Endgeräte überholte bereits die Anzahl der stationären Internetnutzer. Daher überrascht es nicht, dass das Prinzip ‚Mobile first’ zum Leitsatz internationaler Marketingabteilungen avancierte. Doch damit kommt auch die grosse Frage auf: Mobile Webseite oder Mobile App? Und eben dieser gehen wir in unserem Beitrag ‚Mobile Apps versus mobile Webseiten’ auf den Grund!

Mobile Webseite und Mobile App: Definitionen

Mobile Webseiten

Mobile Webseiten und Webbrowser unterscheiden sich von anderen Webseiten kaum. Bis auf ihre Anpassung an sogenannte Handheld-Displays im Kleinformat! Und diese ist essentiell, da eine herkömmliche Webseite auf dem Smartphone Display ihr Format verliert. Ob textliche Inhalte, Bilder oder Buttons – werden diese nicht für die Smartphone Nutzung konzipiert, ‚verrutschen’ diese bei Öffnen der Webseite. Kein schöner Anblick, und sicher einer mit hoher Bounce-Rate. Eine Lösung des Dilemmas ist die Implementierung des Responsive Web Designs. Denn eine solche responsive Webseite passt sich in ihrer Grösse automatisch der Bildschirmgrösse des Endgerätes an.

Mobile Apps

Der grösste Unterscheid zwischen Apps und mobilen Websites ist sicherlich, dass Erstere nicht über den Browser genutzt werden können. Stattdessen müssen Nutzer die mobile App zunächst im App-Store herunterladen. Danach entscheidet die Natur der App darüber, ob diese offline genutzt werden kann oder einer Internetverbindung bedarf.

Mobile Webseiten: Die Vor- und Nachteile

Ob Sie sich für die Erstellung einer App entscheiden oder nicht: In jedem Falle ist eine Online Präsenz im Webbrowser sinnvoll. Eine responsive oder mobile Webseite kann von Ihren potentiellen Kunden über die Suchergebnisse und ein hohes Ranking in den Suchportalen leichter gefunden werden. Mit jedem Webseitenbesuch und einer hohen Click-through Rate steigt Ihre Webseite im Ranking. Durch eben dieses organische Wachstum wird Ihre mobile Webseite für weitere potentielle Kunden sichtbar. Von dieser Reichweite können Sie bei den Mobile Apps nicht profitieren.

Auch werden Aktualisierungen und Änderungen innerhalb der Unternehmenswebseite schneller dargestellt. Änderungen innerhalb einer mobile Application erfordern hingegen die Durchführung eines Updates. Möchte ein Nutzer diese aktuellsten Inhalte mit anderen teilen, kann die URL mit einem einfachen Link geteilt werden. Auch kann Ihre mobile Webseite geräteübergreifend erstellt werden, während eine Smartphone App gegebenenfalls für verschiedene Betriebssysteme entwickelt werden muss.

Insgesamt ist daher die Konzeption einer Webseite kostengünstiger sowie schneller durchgeführt. Ab ihrer Veröffentlichung ist sie für Internetnutzer zugänglich, während eine Mobile App zunächst ihren Download erfordert. Dieser bedarf mehr internen Speicherplatzes, dafür aber weniger Datenvolumen und Akkuleistung als die Nutzung einer Webseite.

Mobile Apps: Die Vor- und Nachteile

Mit der Entwicklung einer App erhalten Sie direkten Zugang zu einem, wenn nicht dem wichtigsten Device im Leben Ihrer Kunden. Haben diese Ihre mobile App erst einmal heruntergeladen, können Sie deren Endanwender besser erreichen. Denn Applikationen erlauben das Versenden sogenannter Push-Benachrichtigungen, selbst wenn die Anwendung nur im Hintergrund läuft. Damit können Sie Kunden auf Neuigkeiten und Aktionen aufmerksam machen, sowie Werbung gezielt platzieren.

Da das Smartphone heutzutage dauerhafter Begleiter ist, erreichen Sie Ihre Zielgruppe unmittelbar und zu nahezu jeder Zeit. Die Zugänglichkeit wird dadurch erhöht, dass eine Anwendung mit einem Klick geöffnet werden kann, während Nutzer eine Webseite erst über ihren Browser suchen müssen. Auch bleiben Endanwender in der App angemeldet, während die Nutzung einer Webseite einen wiederholten Login erfordert. Damit kann der Kunde mit nur wenigen Klicks einen Service oder Produkt kaufen, ganz ohne Anmeldungsvorgang.

Integrieren Sie zudem Rabatte und Vorteile beim Einkauf über die App, schaffen Sie weitere Anreize. Anreize, die durch das gesteigerte Markenbewusstsein verstärkt werden. Denn sieht der Smartphonenutzer wiederholt den App Icon und damit Ihr Firmenlogo, festigt sich Ihre Marke in dessen Bewusstsein wie Unterbewusstsein. Bei einem Brand Recall, der Markennennung zu einer bestimmten Produktkategorie, wird sich der Nutzer mit höherer Wahrscheinlichkeit an Ihre Brand erinnern können. Und welches Unternehmen wünscht sich das nicht?

Mobile Webseite oder mobile App? Unser Fazit

Sowohl mobile Anwendungen wie auch Webseiten warten mit zahlreichen Vorteilen auf. Entscheidend sind das Produkt oder der Service, sowie die Zielgruppe. Möchten Sie interaktive Elemente wie Spiele anbieten, sollte die Wahl auf eine App fallen. Möchten Sie regelmässig Content in Form von Blogs & Co. teilen, die möglichst viele Leser erreichen, ist eine responsive Webseite die richtige Plattform.

In den meisten Fällen ist jedoch eine Kombination beider Ansprachen von Vorteil. Im Falle eines Online-Shops etwa – hier kann der Einkauf mittels App und weniger Klicks durchgeführt werden. Die Unternehmenswebseite wiederum kann um einen Blog erweitert werden, der verwandte Themen behandelt und über die Nutzung Ihres Angebotes aufklärt. Informationen sind bekanntlich die Währung unserer Zeit. Kunden sind sich dessen bewusst, dass Ihre Online-Präsenz nicht nur informiert, sondern auch Informationen sammelt. Gehen Sie also davon aus, dass Ihre Zielgruppe besonders datensensibel ist, werden sie den Webbrowser bevorzugen. Denn die meisten mobilen Applikationen fordern bei der Installation einen Zugriff auf Kamera, Mikrofon, Aufenthaltsort und sogar die Kontaktliste. Daraus kann sich eine Herausforderung in Hinblick auf den Datenschutz ergeben.

Sie sehen – ob Mobile Webseite oder App – beide Lösungen überzeugen. Berücksichtigen Sie bei deren Umsetzung Ihre Strategie, insbesondere Ihre Zielgruppe sowie erfolgreiche Massnahmen Ihrer Wettbewerber. Bei dieser Entscheidung sowie der Implementierung unterstützen wie Sie gerne – mit unserem Fachwissen und jahrelanger Erfahrung!

Arber Bullakaj

CEO
Arber Bullakaj besitzt nicht nur einen Executive MBA in Innovative Managements and Development, er ist zudem ein zertifizierter Senior Projekt Manager mit dem IPMA Level B sowie Professional Scrum Master und Professional Scrum Product Owner. Diese Fähigkeiten, in Kombination mit seiner Leidenschaft für Innovation, wirken sich besonders vorteilhaft auf die Bedürfnisse unserer Kunden und die Zukunft der Dinnova AG aus. Als Vollblut-Unternehmer schreckt er vor keinen Herausforderungen oder Projekten zurück und verkörpert einen wertvollen Sparringspartner in unserem Team.